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2021

RNZ - Wo Drahtesel die Existenz sichern

Bergsträßer Anzeiger vom 23.01.2021

HEPPENHEIM

SOZIALES DER HEPPENHEIMER WELTLADEN UNTERSTÜTZT IN AFRIKA EINE VOLLWAISE, DIE DAMIT DIE CHANCE BEKOMMT, SCHNEIDERIN ZU WERDEN

Ein außergewöhnlicher Ausbildungsplatz
  1. Januar 2021 Autor: Dagmar Jährling

© dj (Dagmar Jährling)

Heppenheim.Seit vielen Jahren engagiert sich Silvia Brauch ehrenamtlich im Weltladen in der Marktstraße 17, der in den letzten Jahren eine beachtliche Entwicklung genommen hat. In dem Geschäft werden Produkte aus Südamerika und Afrika aus fairem Handel angeboten. Darunter sind Lebensmittel aus überwiegend kontrolliert biologischem Anbau wie Schokolade, Brotaufstriche, Chutneys, Gewürze, Honig, Weine sowie verschiedene Tee- und Kaffeesorten. Außerdem wird eine große Auswahl an kunsthandwerklichen Waren wie Taschen, Körbe, Dekorationsgegenstände und Schmuck verkauft.

Aktuell werden zur Jahreszeit passend auch Schals und Handschuhe angeboten. Saisonale Produkte haben vor Weihnachten viele Menschen in das Geschäft gelockt. „Es sieht so aus, als würden die Heppenheimer gerade in der Pandemie kleinere Geschäfte bevorzugen und darauf achten, Bio- und Qualitätsprodukte zu kaufen“, meint Brauch und liegt mit ihrer Feststellung nicht verkehrt: Dieser Trend hat sich in der Marktforschung schon seit Längerem bemerkbar gemacht.

Die Erlöse fließen jedes Jahr in ein soziales Projekt. Bei der letzten Mitgliederversammlung berichtete Brauch im Vorstand von dem neuen Projekt des Vereins Voices for Africa, der zugleich als Chor auftritt und Spenden für die Unterstützung von Waisenkindern in Esitjeni, einem kleinen Dorf in Swaziland, sammelt. Brauchs Vorschlag, einen außergewöhnlichen Ausbildungsplatz zu finanzieren, wurde gerne angenommen. Darüber freut sich Nikiwe Vilakati, die jetzt Schneiderin und Fashion-Design studiert. Sie wohnt in Esitjeni in einem Waisenheim, denn sie ist seit vielen Jahren Vollwaise. Ihr Traum ist es, einmal schöne Kleidung zu gestalten oder textile, kunsthandwerkliche Souvenirs, vorrangig für Touristen. Im Februar beginnt ihre Ausbildung. Dann wird sie unter der Woche in der nächstgrößeren Stadt wohnen und lernen.


Niki Vilakati

In Afrika kostet die Ausbildung überall Geld – egal, ob sie gewerblich ist, an Colleges oder an der Universität, informiert Voices for Africa. Die Jahresgebühr von 500 Euro sponsert nun der Weltladen mit der Hoffnung, dass vielleicht irgendwann Nikiwes Kreationen im Weltladen angeboten werden können.

Silvia Brauch hat schon lange ein Faible für Afrika. So kam es, dass sie vor einigen Jahren mit ihrem Mann Claus den Chor des Heidelberger Vereins Voices for Africa im Luisenpark in Mannheim zu hören bekam. Die Patenschaft für die Schulausbildung eines Kindes war die logische Folge. Mittlerweile finanziert das Ehepaar mit einem monatlichen Beitrag von 25 Euro bereits das zweite Kind. Über den Chor erfolgten bereits zwei Reisen in das kleine afrikanische Binnenland zwischen Südafrika und Mosambik, das flächenmäßig kleiner als Hessen ist. „Es war schon erschreckend, die Armut zu sehen, in der die Kinder leben“, sagte Brauch. Die Herzlichkeit wiederum begeisterte die Reisegruppe.

Der Heidelberger Verein Voices for Africa hat in der Ausbildung von Aids-Waisen jahrelange Erfahrung. Er finanziert Essen, Kleidung und Ausbildung von 350 Kindern. Im Dorf Esitjeni sorgt die engagierte Lehrerin Zodwa Dlamini dafür, dass alle Waisen ihre Chance bekommen. Die jungen Leute sollen einmal selbstständig leben und für sich selber sorgen können. Genau diesen nachhaltigen Ansatz unterstützt der Heppenheimer Weltladen und gibt deshalb seine Gewinne weiter. Dies sei gerade im Corona-Jahr nicht so einfach gewesen. Aber das rührige, ehrenamtliche Team habe es auch 2020 geschafft, einen Gewinn zu erzielen. Chor und Weltladen geben ihre Erlöse komplett weiter. dj

Info: Mehr Information zum Thema „Ausbilden in Afrika“ gibt es auf www.voices-for-africa.de.

© Bergsträßer Anzeiger, Samstag, 23.01.2021

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2020

Mannheimer Morgen vom 06.10.2020:

  • "Hilfen für den Beruf - Verein sammelt für Ausbildungsprojekt in Swaziland" Mannheimer Morgen vom 06.10.2020

    Startup Biltong Verkauf
    Der Verein Voices for Africa (Stimmen für Afrika) und der Chor Imbongo möchten Jugendlichen im südafrikanischen Königreich Eswatini (Swaziland) eine Berufsausbildung ermöglichen und benötigen dafür rund 30 000 Euro pro Jahr. Derzeit finanziert der Verein rund 350 Kindern und Jugendlichen ohne Eltern in Esitjeni nahe der Hauptstadt Mbabane/Lobamba die Schulausbildung.

    Damit es für die jungen Menschen auch nach der Schule weitergeht, wendet sich der Verein an kleine und mittlere Unternehmen sowie größere Betriebe, Arztpraxen und Kanzleien in Deutschland mit der Bitte um Spenden – rund 2000 Euro kostet eine handwerkliche Ausbildung in dem kleinen Land im südlichen Afrika pro Jahr, eine Ausbildungsvergütung wie hierzulande gibt es nicht.

    Wie Voices for Africa mitteilte, hat der Mannheimer Jürgen Wilscher in diesem Jahr mit zwei Freunden eine Charity-Radtour von Mannheim nach Holland unternommen und von Unterstützern dabei 5200 Euro als Spende für das Ausbildungsprojekt gesammelt. Der Grundstein für das Programm „Ausbilden in Afrika“ sei damit gelegt, so der Trägerverein.

    Prominente Unterstützerin und Schirmherrin des Ausbildungsfonds ist die ehemalige Heidelberger Oberbürgermeisterin Beate Weber-Schürholz. Geplant sei, im Jahr 15 Jugendlichen eine Ausbildung zu finanzieren.
    © Mannheimer Morgen, Dienstag, 06.10.2020
 

Fabian Elsäßer Interview mit Annette Lennartz und Jan Sichau

 

 

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